Call-to-Actions in Social Media – wie nachhaltige Marken Menschen ins Handeln bringen

Call-to-Actions in Social Media – wie nachhaltige Marken Menschen ins Handeln bringen

Warum Call-to-Actions mehr sind als Marketing

Social Media ist kein Monolog. Es ist ein Dialog mit Unterbrechungen, Ablenkung und sehr kurzen Aufmerksamkeitsspannen.
Ein CTA setzt hier einen Punkt. Oder besser: einen Pfeil nach vorn.

Ein guter Call-to-Action sagt nicht „kauf jetzt“, sondern:
„Wenn dich das interessiert, hier geht es weiter.“

Gerade nachhaltige Marken zögern oft. Zu laut? Zu werblich? Zu pushy?
Dabei ist das Gegenteil der Fall: kein CTA wirkt oft beliebig und unklar.

CTAs helfen:

  • Orientierung zu geben

  • Gespräche zu starten

  • Reichweite organisch aufzubauen

  • Beziehungen zu vertiefen

Oder einfacher gesagt: Wenn du etwas teilst, darfst du auch sagen, warum.

Warum viele CTAs nicht funktionieren

Die meisten schlechten CTAs sind nicht böse gemeint. Sie sind einfach unpräzise.

Typische Stolpersteine:

  • sehr allgemeine Aufforderungen ohne Nutzen

  • mehrere CTAs in einem Post (Überforderung lässt grüßen)

  • immer derselbe CTA, egal worum es geht

  • CTAs, die nur dem Unternehmen etwas bringen

Ein CTA funktioniert nur dann, wenn er inhaltlich zum Post passt.
Ein Wissenspost braucht etwas anderes als ein persönlicher Einblick oder ein Angebots-Post.

Nachhaltige Kommunikation heißt nicht, auf Klarheit zu verzichten.
Im Gegenteil.

Diese Arten von Call-to-Actions funktionieren besonders gut

CTAs haben unterschiedliche Aufgaben. Wer das versteht, schreibt automatisch bessere.

Interaktions-CTAs

Sie laden zur Meinung ein. Nicht zur Zustimmung.

Beispiele:

  • „Was denkst du dazu?“

  • „Welcher Punkt ist für dich gerade relevant?“

  • „Wie gehst du damit um?“

Diese CTAs sind leise, aber wirkungsvoll. Sie schaffen Nähe und Bewegung.

Mehrwert- und Bildungs-CTAs

Ideal für erklärende Inhalte, Guides oder Haltungsthemen.

Beispiele:

  • „Speichere dir den Post für später“

  • „Swipe für die Zusammenfassung“

  • „Lies weiter, wenn du nachhaltiges Marketing tiefer verstehen willst“

Der CTA verstärkt hier den Nutzen des Contents.

Beziehungs-CTAs

Sie sagen: Du bist hier willkommen.

Beispiele:

  • „Folge uns für ehrliches Marketing mit Haltung“

  • „Schreib uns eine DM, wenn dich das Thema beschäftigt“

  • „Wenn du dich hier wiederfindest, bleib gern“

Gerade für kleine, wertebasierte Marken sind diese CTAs essenziell.

Angebots-CTAs

Ja, verkaufen ist erlaubt. Transparenz macht den Unterschied.

Beispiele:

  • „Mehr zu unserer Arbeitsweise findest du hier“

  • „So unterstützen wir nachhaltige Marken im Branding“

  • „Schau, ob eine Zusammenarbeit für dich passt“

Kein Druck. Klare Einladung.

Wie CTAs nicht nach Marketing klingen

Der Ton entscheidet.
Gute CTAs fühlen sich an wie der logische letzte Satz eines Beitrags.

Hilfreiche Leitlinien:

  • ein CTA pro Post

  • aktiv, aber ruhig formuliert

  • konkret statt vage

  • ehrlich statt clever

Ein einfacher Realitätscheck:
Würdest du diesen Satz auch im echten Gespräch sagen?
Wenn nicht, merkt das auch deine Community.

Passend dazu ein Gedanke von Simon Sinek:

„People don’t buy what you do; they buy why you do it.“

Simon Sinek

Ein CTA ohne Haltung verpufft. Einer mit Haltung wirkt – auch ohne Ausrufezeichen.

CTAs als Teil deiner Markenstimme

Call-to-Actions sind kein Anhängsel. Sie sind Teil deiner Brand Voice.
Sie sollten dieselben Werte transportieren wie dein Design, deine Sprache und deine Angebote.

Für nachhaltige Marken heißt das:

  • weniger Druck, mehr Einladung

  • weniger Taktik, mehr Klarheit

  • weniger Lautstärke, mehr Substanz

Bei 2bu design denken wir CTAs immer strategisch mit. Nicht isoliert, sondern eingebettet in Branding, Content-Strategie und langfristige Sichtbarkeit. Denn ein einzelner Post wirkt selten. Ein stimmiges System schon.


Starke Call-to-Actions sind keine Marketing-Tricks

Sie sind ein Service. Sie helfen deiner Community zu verstehen:

  • warum dein Content relevant ist

  • was sie damit tun können

  • wie sie mit dir in Verbindung treten

Gerade nachhaltige Marken dürfen lernen, klar sichtbar zu sein – ohne ihre Werte zu verlieren.

CTAs sind kein Widerspruch zu Achtsamkeit.
Sie sind Struktur in einer lauten Welt.


Du willst Social Media, das nicht nur schön aussieht, sondern klar führt?
Du willst CTAs, die zu deiner Marke passen und sich nicht nach Marketing anfühlen?

Dann lass uns gemeinsam schauen, wie nachhaltiges Branding und Social Media für dein Business sinnvoll zusammenspielen.

👉 Vereinbar einfach ein unverbindliches Coffee Date auf unserer Startseite.

Wenn du möchtest, können wir als nächsten Schritt auch:

  • konkrete Instagram-CTAs für deine Content-Formate entwickeln

  • eine 2bu-typische CTA-Bibliothek bauen

  • oder CTAs direkt in bestehende Posts integrieren und schärfen

Website Hosting verstehen: Welche Lösung passt zu Dir und Deinem Budget

Website Hosting verstehen: Welche Lösung passt zu Dir und Deinem Budget

1. Große Hosting-Anbieter: bequem, günstig – aber nicht immer smart

Große Hosting-Anbieter wie Strato, IONOS, All-Inkl oder Hetzner sind für viele der erste Kontaktpunkt mit dem Thema Website. Der Einstieg ist einfach, die Preise von 5–10 € wirken attraktiv und die Versprechen sind groß: viel Speicher, hohe Verfügbarkeit, 24/7-Support. Für kleine Projekte oder Landingpages kann das absolut ausreichend sein. Problematisch wird es meist erst dann, wenn Websites wachsen oder individueller werden.

Der größte Vorteil liegt in der Standardisierung. Diese Anbieter betreiben riesige Serverstrukturen, auf denen tausende Websites parallel laufen. Das senkt Kosten – aber auch Flexibilität. Updates, Server-Konfigurationen oder PHP-Versionen sind oft vorgegeben. Für WordPress-Seiten mit Divi, WooCommerce oder individuellen Plugins kann das schnell zu Performance-Einbußen oder Inkompatibilitäten führen.

Ein weiterer Punkt: Support ist nicht gleich Support. Zwar gibt es Hotlines, aber selten feste Ansprechpartner. Die Menschen am anderen Ende kennen deine Website nicht und du verstehst die Sprache nicht. Wenn etwas kaputt ist, dann musst Du meist einen Developer beauftragen. Monitoring, Sicherheitschecks oder SEO-relevante Performance-Optimierungen gehören nicht zum Leistungsumfang.

Vorteile großer Anbieter

  • günstiger Einstieg
  • einfache Einrichtung
  • gute Basis für kleine, statische Websites

Nachteile

  • Du musst deine URL selber kaufen
  • E-Mails werden nicht für dich eingerichtet
  • geteilte Server → schwankende Performance
  • kein Blick auf deine konkrete Website
  • Wartung, Updates und Sicherheit bleiben bei dir

2. Developer-Hosting: wenn Technik Teil der Strategie wird

Beim Hosting über einen Developer oder eine Agentur liegt deine Website nicht einfach „irgendwo“, sondern bewusst in einer betreuten Umgebung für 10–25 €. Der Server ist auf dein System abgestimmt: WordPress-Version, Divi-Theme, Plugins, PHP-Einstellungen und Caching greifen sauber ineinander. Das wirkt sich direkt auf Ladezeit, Stabilität und SEO aus.

Der entscheidende Unterschied: Dein Developer kennt deine Website. Er oder sie weiß, welche Plugins kritisch sind, welche Updates man testen sollte und wo potenzielle Schwachstellen liegen. Statt erst zu reagieren, wenn etwas kaputtgeht, wird regelmäßig geprüft, aktualisiert und optimiert. Das reduziert Ausfälle, Sicherheitslücken und Stress.

Gerade für Unternehmer, die nicht besonders technikaffin sind oder Marken mit sensiblen Inhalten z. B. von Coaches und Therapeuten ist das ein echter Vorteil. Deine Website ist nicht nur online – sie ist betreut & sicher. Und das meist für überraschend kleines Geld, weil viele Developer Sammelserver oder optimierte Setups nutzen.

Typische Leistungen beim Developer-Hosting

  • URL wird in deinem Namen gekauft
  • E-Mails werden für Dich eingerichtet
  • regelmäßige Updates (Core, Theme, Plugins)
  • Sicherheits-Monitoring
  • Performance-Checks
  • Backups & Wiederherstellung
  • technischer Ansprechpartner, der dein Setup kennt

3. Monatliche Website-Pflege: kleine Stunden, große Wirkung

Viele Developer bieten zusätzlich Wartungs- oder Pflegepakete an. Meist sind darin 1–2 Stunden pro Monat für einfache Arbeiten enthalten. Klingt wenig, ist aber strategisch extrem wertvoll. Denn diese Zeit kann flexibel genutzt werden: kleine Textanpassungen, Bildwechsel oder SEO-Feinschliff. Die Kosten dafür liegen bei 25 € aufwärts

Der große Vorteil liegt in der Planbarkeit für beide Seiten. Du musst nicht jedes Mal ein neues Angebot anfragen, erklären, warten. Dein Developer hat Zeit für dich reserviert – und kann reagieren, wenn etwas kurzfristig ansteht. Gerade für Selbständige und NGOs, bei denen Aktionen oft spontan entstehen, ist das Gold wert.

Zusätzlich sinkt die Hemmschwelle, Dinge zu optimieren. Statt „Das lohnt sich jetzt nicht“ entsteht ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess. Und genau der ist aus SEO- und Markenperspektive entscheidend.

Was monatliche Pflege ermöglicht

  • umgehende Reaktionen ohne Extra-Kosten
  • Neue Projekte schneller umgesetzt
  • kontinuierliche Optimierung statt Einzelaktionen
  • weniger technische Altlasten
  • bessere Performance & Sichtbarkeit

Eingespieltes Team vs. ständig neue Ansprechpersonen

Ein Punkt, der oft unterschätzt wird: Wechselnde Teams kosten Geld. Jedes neue Team muss sich einarbeiten, die Website verstehen, alte Entscheidungen nachvollziehen. Das ist nicht effizient – weder wirtschaftlich noch nachhaltig.

2budesign arbeitet daher mit einem eingespieltes Team. Entscheidungen werden schneller getroffen, Probleme früher erkannt und Lösungen passender umgesetzt. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch Budget. Zudem entstehen weniger Missverständnisse, weil Kontext vorhanden ist – etwas, das man nicht in Ticketsysteme schreiben kann.

Gerade für werteorientierte Unternehmen ist diese langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit sinnvoll. Daher setzen wir auf die Lösungen 2 und 3 mit unseren Developern. Kontinuität und Verantwortung sind so nicht nur Buzzwords, sondern echte Erfolgsfaktoren. Auf Wunsch richten wir uns natürlich auch nach dem speziellen Bedarf für Dein System.

Warum ein fixes Setup Sinn macht

  • weniger Abstimmungsaufwand
  • geringere Einarbeitungskosten
  • konsistente technische Entscheidungen
  • langfristige Qualität statt kurzfristiger Flicklösungen

Hosting ist keine Nebensache

Hosting entscheidet darüber, ob deine Website nur existiert – oder wirkt. Große Anbieter sind bequem, aber selten strategisch. Developer-Hosting mit Pflegepaket schafft Stabilität, spart langfristig Kosten und entlastet dich mental. Vor allem dann, wenn Branding, Content und Technik zusammenspielen sollen.


Du willst dich nicht mit Servern, Updates und technischen Details beschäftigen, sondern mit dem, was wirklich zählt: deiner Marke?

Wir von 2bu design arbeiten eng mit erfahrenen Developern zusammen und denken Hosting, Design und Pflege ganzheitlich. Ob Divi-Website, WooCommerce-Shop oder nachhaltige Kampagnen-Seite: Wir sorgen dafür, dass Technik leise im Hintergrund funktioniert – und deine Werte sichtbar werden.

Lass uns gemeinsam ein Setup bauen, das stabil, nachhaltig und zukunftsfähig ist.

Welche Dateiformate braucht mein Branding?

Welche Dateiformate braucht mein Branding?

Warum es nicht nur eine richtige Datei gibt

Dein Logo ist vielleicht überall dasselbe – aber die Anforderungen an die Datei sind es nicht. Denn: Ein Social-Media-Post braucht andere Spezifikationen als ein T-Shirt-Druck oder eine Visitenkarte.

Wichtig zu verstehen:

  • Nicht jedes Dateiformat ist für alles geeignet

  • Farbmodi wie RGB und CMYK bestimmen, ob dein Design auf dem Bildschirm oder im Druck gut aussieht

  • Die Auflösung (dpi) entscheidet, ob das Ganze pixelig oder knackig scharf wird

Das klingt nach Nerd-Kram, ist aber das A und O für ein konsistentes Erscheinungsbild – und spart dir Nerven, wenn du mit Druckereien, DienstleisterInnen oder Onlineshops zusammenarbeitest.

Dateiformate: Welches wofür – ein Überblick

Im Design unterscheiden wir grundsätzlich zwischen zwei Dateiformaten: Rastergrafiken, die aus einzelnen Pixeln bestehen, und Vektorgrafiken, die sich verlustfrei skalieren lassen.

Rasterformate – für Fotos & Webgrafiken

Diese Formate bestehen aus Pixeln und sind nicht unendlich skalierbar:

  • JPG / JPEG

    • Gängigstes Format für Fotos

    • Komprimiert, daher kleinere Dateigröße

    • Keine Transparenz möglich

    • Gut für: Web, Social Media, Newsletter

  • PNG

    • Unterstützt Transparenz (z. B. bei Logos ohne Hintergrund)

    • Verlustfrei komprimiert

    • Größer als JPG

    • Gut für: Webseiten, Präsentationen, kleine Drucksachen

  • TIFF

    • Hochwertiges Bildformat ohne Qualitätsverlust

    • Sehr große Dateigröße

    • Gut für: professionellen Druck, Archivierung

Vektorformate – für Logos, Icons & Druck

Diese Formate bestehen aus mathematischen Formen und sind beliebig skalierbar – ganz ohne Qualitätsverlust:

  • SVG

    • Ideal für Web und responsive Designs

    • Kleine Dateigröße, aber nicht überall druckfähig

    • Gut für: Webseiten, Online-Icons, Illustrationen

  • EPS

    • Klassisches Vektorformat für Druck

    • Wird oft von Druckereien verlangt

    • Gut für: Plakate, Banner, Werbematerial

  • PDF

    • Universelles Format für Druckdaten

    • Kann sowohl Raster- als auch Vektordaten enthalten

    • Gut für: Druckfreigaben, Proofs, Flyer, Broschüren

Tipp von uns: Lass dir von deiner Agentur immer eine Auswahl an Formaten geben. So bist du für alle Anwendungen gewappnet – von der Website bis zum Messestand.

Farbmodus: RGB vs. CMYK – Bildschirm oder Druck?

Farben sind nicht gleich Farben – zumindest nicht digital. Die Frage ist: Leuchtet die Farbe (RGB) oder wird sie gedruckt (CMYK)?

RGB – für digitale Anwendungen

  • Steht für Rot, Grün, Blau

  • Farbmodus für Monitore, Smartphones, Webseiten

  • Leuchtend, kräftig, lebendig

  • Farbraum ist größer, aber nicht druckbar

CMYK – für den Druck

  • Steht für Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz)

  • Farbmodus für Druckprodukte aller Art

  • Farben wirken oft matter als auf dem Bildschirm

  • Wichtig für: Visitenkarten, Plakate, Broschüren, Verpackungen

Wichtig: RGB-Daten sehen auf dem Bildschirm toll aus, können aber im Druck enttäuschen. Daher müssen alle Druckdaten immer in CMYK umgewandelt werden – idealerweise schon vor dem Designprozess, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Auflösung: Was bedeuten eigentlich dpi?

dpi = dots per inch – also wie viele Bildpunkte pro Zoll dargestellt werden. Je höher die Zahl, desto schärfer wird das Ergebnis. Aber: Nicht alles braucht 300 dpi.

Die wichtigsten dpi-Werte auf einen Blick:

  • 72 dpi

    • Für: Web, Bildschirm, Social Media

    • Reicht völlig für digitale Darstellung

    • Schnell ladbar, kleine Dateigröße

  • 150 dpi

    • Für: einfache Office-Ausdrucke, Präsentationen

  • 300 dpi

    • Für: professionellen Druck

    • Visitenkarten, Flyer, Broschüren, Verpackungen

  • 600+ dpi

    • Für: sehr feine Drucke, z. B. bei Kunstdrucken oder Etiketten

Fun Fact: Ein Bild mit 72 dpi sieht am Bildschirm gut aus, aber im Druck pixelig und unscharf. Umgekehrt ist ein 300 dpi Bild fürs Web überdimensioniert und sorgt für lange Ladezeiten.

Was bedeutet das für nachhaltige Unternehmen?

Nachhaltigkeit hört nicht bei Ökopapier auf – sondern beginnt schon bei der klaren Kommunikation Deiner Marke. Wenn du:

  • die richtigen Formate für jeden Kanal nutzt,

  • Farbprofile konsistent einsetzt und

  • mit einer schlauen Auflösung arbeitest,

…vermeidest du nicht nur Fehler, sondern auch unnötige Neudrucke, Rücksendungen oder stundenlange Rückfragen mit der Druckerei. Das spart Ressourcen, Nerven und CO₂.


Alles eine Frage der Form(at)s

Ob Website, Visitenkarte oder Geschenkbox – die Datei muss zur Anwendung passen. Und genau deshalb ist es so wichtig, die Unterschiede zwischen JPG, PNG, EPS & Co. zu kennen. RGB vs. CMYK? dpi? Klingt technisch, ist aber essenziell, um professionell, effizient und nachhaltig zu arbeiten.


Du bist nicht sicher, ob dein Logo in der richtigen Datei vorliegt? Deine Druckerei schreit nach Vektor, und du hast nur ein verpixeltes JPG? Du willst also endlich ein Corporate Design, das nicht nur schön aussieht, sondern strategisch durchdacht und einfach anwendbar ist? Dann melde dich bei 2bu design.

Wir helfen dir bei:

  • Produktfotografie, die wirkt – digital und gedruckt

  • Stilfindung für Deine Marke – mit Farben, die auch gedruckt großartig aussehen

  • Corporate Design & Templates, die du stressfrei einsetzen kannst

  • Medien-Dateien, die in jedem Format überzeugen – vom Insta-Post bis zum Großflächenplakat

Professionell, nachhaltig & mit Liebe zum Detail. Design, das bleibt – und wirkt.

Die 5 Phasen des Customer Lifecycles – erklärt für nachhaltige Unternehmen

Die 5 Phasen des Customer Lifecycles – erklärt für nachhaltige Unternehmen

Was ist der Customer Lifecycle?

Kleine Unternehmen, die mit Herz, Haltung und Purpose arbeiten, stehen vor einem Balanceakt: Sie wollen verkaufen – aber nicht überreden. Sie wollen wachsen – aber nicht auf Kosten von Mensch oder Umwelt. Sie wollen sichtbar sein – aber nicht marktschreien. Genau dafür ist der Customer Lifecycle (auf Deutsch: Kundenlebenszyklus) ein wertvolles Modell. Nicht als Marketing-Trick, sondern als Beziehungskompass. Von der ersten Aufmerksamkeit bis zum loyalen Fan – so begleiten nachhaltige Marken ihre KundInnen mit Haltung statt Druck. Der Customer Lifecycle beschreibt den gesamten Weg, den ein Mensch mit deinem Unternehmen geht – vom ersten Kontakt bis zum Wiederkauf (und idealerweise darüber hinaus).

Anders als die Customer Journey, die bis zum Kauf reicht, beginnt der Lifecycle genau dort. Für bewusste Marken ist das ideal: Statt auf aggressive Conversion-Strategien setzt dieser Ansatz auf nachhaltige Kundenbindung. Besonders für sensible GründerInnen, vegane Brands und soziale Unternehmen ein wertvolles Modell.

Es gibt 5 Phasen:

  • Die Phasen 1–3 bringen oft den schnellsten sichtbaren Erfolg.

  • Ab Phase 4 zeigt sich, wie nachhaltig dein Business wirklich funktioniert.

Alle Schritte zusammen bilden die Customer Experience – also die Gesamterfahrung deiner KundInnen mit deiner Marke. Entlang dieses Weges entstehen zahlreiche sogenannte Touchpoints, also Berührungspunkte zwischen KundIn und Marke.

Diese Touchpoints lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen:

  • Gemanagte Touchpoints: vom Unternehmen gezielt gesteuerte Kontaktpunkte wie z. B. Online-Anzeigen, Newsletter, Produktseiten oder POS-Displays.

  • Verdiente Touchpoints: unkontrollierbare, aber enorm einflussreiche Berührungspunkte wie Bewertungen, Empfehlungen, Social-Media-Erwähnungen oder virale Trends aus der Community.

Darüber hinaus wird häufig zwischen digitalen und physischen Touchpoints unterschieden – von der Instagram-Ad über die Produktverpackung bis zum Kundengespräch am Messestand. Beide Arten sind entscheidend für die Markenwahrnehmung – und sollten strategisch aufeinander abgestimmt werden.

1. Aufmerksamkeit (Awareness) – Bewusstsein

In dieser Phase begegnet ein Mensch zum ersten Mal deiner Marke – sei es durch einen Instagram-Post, eine Empfehlung, eine Google-Suche oder einen Messebesuch. Jetzt zählt vor allem eines: Relevanz. Dein Content muss ein echtes Bedürfnis ansprechen – ehrlich, informativ, sympathisch. Die UserInnen scrollen schnell, entscheiden intuitiv. Umso wichtiger ist ein prägnanter Auftritt, der Vertrauen weckt.

Rund 90 % der NutzerInnen lesen Online-Bewertungen, bevor sie sich mit einer Marke beschäftigen. Das zeigt: Auch in der Awareness-Phase haben deine bisherigen Kund:innen Einfluss. Nutze authentische Testimonials, starke SEO-Inhalte und soziale Reichweite. Achte dabei auf klare Sprache und ein durchgängiges Design – es ist dein digitaler Händedruck.

Was braucht deine Zielgruppe jetzt?

  • Orientierung im Angebotschaos

  • Vertrauen, dass du ihre Themen wirklich verstehst

  • Keine leeren Marketingversprechen, sondern Substanz

Hier solltest du glänzen mit:

  • Divi-Webseiten, die Klarheit schaffen, nicht verwirren.
  • Storytelling, das deine Haltung zeigt – nicht deine Verkaufsziele.

  • Social Media Content, der sich nicht verkaufen will, sondern berührt.

  • Blogartikeln mit echten Mehrwerten (keine SEO-Grütze mit 27 Keywords auf 400 Wörtern)

  • Google & facebook Ads, die nicht wie Clickbait wirken

  • Zielgruppengerechtem Corporate Design für eine klare Linie

Aber Obacht: In dieser Phase willst du nicht wie ein Marktschreier auftreten, sondern wie jemand, der ein echtes Problem löst. Informativ, ehrlich, hilfreich – keine glattpolierte Verkaufsnummer. Deine Buyer Persona hat ein Bedürfnis, du hast (hoffentlich) die Lösung.

2. Vergleichsphase (Consideration) – Überlegung

Jetzt wird’s konkret: Die Interessierten vergleichen Angebote, prüfen Preise und klicken sich durch Produktdetails. Vielleicht liegt dein Produkt schon in einer Wunschliste oder der Warenkorb wurde befüllt – aber noch nicht gekauft. Jetzt ist die Zeit, um Vertrauen aufzubauen und Kompetenz zu zeigen. Deine Website sollte logisch aufgebaut sein, schnell laden und relevante Infos klar darstellen.

Mit realen Case Studies, Produktbewertungen oder z. B. einer Checkliste à la „Darauf solltest du beim Kauf achten“ stärkst du deine Position im Kopf der KäuferInnen. Hier entscheidet sich, ob dein Unternehmen als professionell und sympathisch wahrgenommen wird – oder als austauschbar.

Was brauchen sie jetzt?

  • Beweise. Klarheit. Echte Einblicke.

  • Kein Hochglanz, sondern Nahbarkeit

  • Das Gefühl: „Die haben’s durchdacht.“

Was hier wirkt:

  • Klar strukturierte Informationen auf deiner Website (Produktbeschreibungen, Referenzen, Wertekataloge)

  • Testimonials, Case Studies, echte Menschen statt Stockfotos

  • Transparenz: Woher kommen die Materialien? Wer macht den Job?

  • CD-Manuals & visuelle Klarheit, die zeigen: „Wir wissen, wer wir sind.“

  • Produktseiten, die alle Fragen beantworten, bevor sie gestellt werden

Tipp aus der Praxis: Ein „Haben Sie etwas vergessen?“-Reminder per Mail ist oft der letzte Schubs Richtung Kauf. (Klappt übrigens auch im echten Leben. Nur subtiler.)

3. Kaufphase (Purchase) – Konvertierung

Die Entscheidung ist gefallen – jetzt darf nichts schiefgehen. Ein umständlicher Checkout, fehlende Zahlungsmethoden oder ein unübersichtlicher Warenkorb können zum Abbruch führen. Mach den Kaufvorgang so einfach wie möglich: Gastbestellungen, klare Rabattangaben, hilfreiche Hinweise und ein barrierefreier Ablauf gehören dazu.

Auch hier gilt: Kommuniziere smart! Nutze z. B. Hinweise wie „Nur noch 3 Stück auf Lager“ oder „10 € Rabatt für Newsletter-Abonnements“. Achte darauf, dass die Kundschaft nicht von Pop-ups erschlagen wird – Authentizität geht vor.

Was brauchen sie?

  • Klarheit. Übersicht. Optionen.

  • Einen Prozess, der sich leicht anfühlt – nicht wie ein Hindernislauf

  • Gern auch ein bisschen Wertschätzung

Don’t mess this up:

  • WooCommerce Shops, die nicht nur funktionieren, sondern auch geführt wirken

  • Mobile-optimiertes Design, besonders für sensible User, die unterwegs einkaufen

  • Hinweise auf nachhaltige Vorteile (z. B. klimaneutraler Versand, plastikfreie Verpackung)

  • Newsletter-Anreize, aber nicht zu aufdringlich: „Wenn du magst, bleib mit uns in Kontakt.“

  • Klarer Checkout-Prozess ohne Stolperfallen mit allen gängigen Zahlungsmethoden (inkl. Klarna, Apple Pay & Co.) und gut sichtbarem Rabatt-Code-Feld

  • Gastbestellung möglich? Ja bitte!

  • Einheitliche Produktbilder in XXL und mit Zoom

Bonus: Biete optional ein Abo-Modell oder Clubmitgliedschaften an – das schafft Bindung und wiederkehrenden Umsatz.

    4. Produkterlebnis (Retention) – Erhalt

    Jetzt kommt das Produkt an – und dieser Moment entscheidet, ob aus einem einmaligen Kauf eine langfristige Beziehung wird. Verpackung, Versandinfos, Zusatzmaterialien: Alles zählt. Ist das Paket liebevoll und nachhaltig gepackt? Gibt es eine nette Botschaft, ein kleines Geschenk oder einen Rabatt für die nächste Bestellung? Diese Gesten machen aus einer Lieferung ein Erlebnis.

    Auch der Kundenservice spielt jetzt eine Schlüsselrolle. Wird auf Rückfragen schnell und freundlich geantwortet? Ist die Retoure unkompliziert? All das zeigt: Du nimmst deine KundInnen ernst – und das wird belohnt.

    Was brauchen KundInnen jetzt?

    • Orientierung (Paketinfo, Rückgabe, Kontaktmöglichkeit)

    • Das Gefühl, nicht allein zu sein mit dem Produkt

    • Und im besten Fall: kleine, liebevolle Überraschungen

    Was sie hier wirklich zu schätzen wissen:

    • Automatisierte, aber menschlich geschriebene Mails: Versand, Danke, Willkommen, Updates + Trackingnummer

    • Kurze Anleitungen oder Tutorials, wie das Produkt ideal genutzt wird

    • Give-Aways oder Rabattcodes, die sich nach Wertschätzung anfühlen, nicht nach Lockangebot (Sticker, Rabattkarte, Loveletter)

    • Nachhaltige Verpackung, die Haltung zeigt – kein Plastik-Cringe

    • Rücksendeformular direkt im Paket (bitte KEIN Ausdruck nötig!)

    Hier entstehen die Geschichten, die deine KundInnen erzählen – oder eben nicht.

      5. Markentreue (Advocacy) – Fans

      Der Kunde war zufrieden? Dann ist jetzt deine Chance, ihn langfristig zu binden. Überrasche mit Aktionen für BestandskundInnen, erinnere mit smarten Mails an Produkte im Warenkorb oder biete exklusive Inhalte für Clubmitglieder. Besonders wirkungsvoll: Personalisierte Kommunikation – z. B. ein Geburtstagsgruß oder eine saisonale Rabattaktion.

      Achte darauf, auch in dieser Phase nicht übergriffig zu wirken. Menschen spüren, ob du wirklich eine Beziehung aufbaust – oder ob du nur den nächsten Kauf erzwingen willst. Fans bleiben nicht wegen Rabatten, sondern wegen Emotionen.

      Was wollen deine KundInnen?

      • Nicht vergessen werden

      • Inspirierende Impulse

      • Wertschätzung für ihre Treue

      Was hier wirkt wie ein Liebesbrief:

      • Personalisierte Newsletter, nicht nur „Hallo {Vorname}“, sondern wirklich relevant

      • Inaktive Kontakte reaktivieren mit Herz, nicht Druck („Du warst lang nicht da. Schau mal, was wir verändert haben.“)

      • Geburtstagsmails, Feiertagsgrüße, Aktionen für Stammkund*innen

      • Social Media Formate, in denen Kund*innen selbst auftauchen (z. B. Reposts, Community-Aktionen, Feedback-Highlights)

      • Langfristige Content-Strategie, die nicht verkauft, sondern begleitet

      Und das Beste: Wenn dein Produkt wirklich überzeugt, übernehmen deine KundInnen das Marketing für dich – freiwillig. Ob über TikTok, Insta, Bewertungen oder im Real Life: Begeisterte Menschen reden.


      Der Lifecycle ist kein Tool – sondern eine Haltung

      Und genau deshalb passt er so gut zu nachhaltigen UnternehmerInnen, sinngetriebenen Projekten, veganen Labels, kreativen EinzelkämpferInnen und allen, die lieber ehrlich wachsen als aggressiv skalieren.

      Wer versteht, wie KundInnen ticken, wann sie Aufmerksamkeit brauchen und wo sie abspringen, gewinnt langfristig. Nicht mit Rabattschlachten. Sondern mit durchdachten, menschlichen Touchpoints.

      Der Lifecycle ist ein Beziehungsmodell. Wenn du begreifst, dass deine Marke nicht für Produkte steht, sondern für Werte und Haltung, dann wirst du ganz automatisch die Menschen anziehen, die genau das suchen. Nicht lauter, sondern klarer. Nicht breiter, sondern tiefer.


      Wir bei 2bu design helfen dir, jede Phase dieses Lifecycles visuell, strategisch und empathisch zu gestalten – mit klarer Kommunikation, durchdachtem Design und einer ganzheitlichen Brand Identity, die wirkt.

      Was wir für dich z. B. umsetzen können:

      • Stratgieberatung für sensible GründerInnen & nachhaltige Marken
      • Emotionales, durchdachtes Corporate Design inkl. CD-Manuals

      • Social Media Marketing, das ehrlich kommuniziert – nicht überredet

      • SEO-starke Divi-Websites mit Herz und Struktur

      • Maßgeschneiderte WooCommerce-Shops, die verkaufen ohne zu nerven

      • Newsletter-Kampagnen und Lifecycle-E-Mail-Strecken

        Bilder für Websites – zwischen Ästhetik und Ladezeit

        Bilder für Websites – zwischen Ästhetik und Ladezeit

        Das Dateiformat – jpeg, png oder gif

        Für eine überzeugende Web-Performance ist es entscheidend, Bilddaten möglichst schlank zu halten, ohne dabei an Wirkung zu verlieren. Wer das ignoriert, riskiert hohe Absprungraten und verschenkt wertvolles SEO-Potenzial. Aber keine Sorge: Mit ein paar gezielten Maßnahmen lassen sich Ladezeiten minimieren – ganz ohne auf gute Gestaltung zu verzichten.

        Bilder sind weit mehr als nur visuelle Dekoration. Sie tragen zur Markenbildung bei, steuern Emotionen – und sind (richtig eingebunden) echte Conversion-Booster. Umso wichtiger ist es, zu verstehen, welche Bildformate sich wofür eignen und welche technischen Einstellungen sinnvoll sind.

        Die gängigen Bildformate im Web

        • JPEG: Ideal für Fotos, gutes Verhältnis zwischen Qualität und Dateigröße.

        • PNG: Unterstützt Transparenz, besser für Grafiken mit wenig Farben.

        • GIF: Alt, aber für Animationen (z. B. in Newslettern) immer noch relevant.

        JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist das wohl bekannteste Bildformat im Web – und das aus gutem Grund: Es bietet eine starke Komprimierung bei gleichzeitig hoher Bildqualität. Farben werden realistisch dargestellt, und selbst bei reduzierter Dateigröße bleibt das Bild meist klar und detailreich. Deshalb ist JPEG perfekt für Fotos und Bilder mit vielen Farbverläufen geeignet.

        PNG (Portable Network Graphics) komprimiert ebenfalls effektiv, allerdings auf andere Weise: Es reduziert die Anzahl der verwendeten Farben, was die Dateigröße schrumpfen lässt. Je mehr Komprimierung, desto kleiner also das Farbspektrum. Der große Vorteil: PNG kann im Gegensatz zu JPEG Transparenzen darstellen – ideal für Logos oder Icons, die sich nahtlos in einen Hintergrund einfügen sollen. Deshalb ist PNG besonders beliebt für Grafiken mit wenigen Farben und transparenten Hintergründen.

        GIF (Graphics Interchange Format) ist technisch nicht mehr ganz auf der Höhe, wird aber nach wie vor für einfache Zwecke eingesetzt. Es kann ebenfalls Transparenz darstellen, ist jedoch auf nur 256 Farben begrenzt – was bei Fotos unnatürlich wirken kann. Der große Pluspunkt: GIFs können animiert werden. Deshalb sind sie bis heute beliebt für kleine Animationen, z. B. in Newslettern, Chats oder als Reaktions-Grafiken.

        Auflösung, Bildgröße & Komprimierung – was zählt wirklich?

        Die Unterscheidung von Dateiformat, Bildgröße und Dateigröße ist essenziell für die Weboptimierung. Während das Format den Typ der Datei beschreibt (JPEG, PNG etc.), gibt die Bildgröße Auskunft über die Anzahl der Pixel (z. B. 1920×1080 px) – also, wie groß das Bild auf dem Bildschirm dargestellt wird. Die Dateigröße hingegen zeigt, wie viel Speicherplatz ein Bild tatsächlich braucht.

        Viele Bilder, die direkt aus einer Kamera kommen, sind überdimensioniert. Das sieht zwar schick aus, bringt technisch aber wenig. Für die meisten Webseiten reicht eine maximale Breite von 1920 px völlig aus. Wer noch höher auflöst, riskiert langsame Ladezeiten – vor allem mobil ein echtes Problem.

        Wichtig: Bilder sollten niemals groß hochgeladen und dann im CMS skaliert werden. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Darstellung aus, sondern bläht auch die Datenmenge unnötig auf. Lieber vorher passend zuschneiden und gezielt für das Web optimieren – so bleibt die Qualität gut und die Ladezeit kurz.

        Best Practices für Bildgrößen

        • Bilder für Fullscreen-Header: max. 1920 x 1280 px

        • Thumbnails: 300 x 300 px

        • Blogbilder: 1200 x 800 px

        • Immer: gleiches Seitenverhältnis (z. B. 3:2 oder 4:3)

        Komprimierung – Qualität bewahren, Gewicht sparen

        Ein schlauer Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildqualität ist das Ziel. Denn je stärker komprimiert ein Bild ist, desto schneller lädt die Seite – aber auch desto höher ist das Risiko von Qualitätsverlusten. Gerade bei kleinen Bildern kann eine zu starke Kompression schnell zu Unschärfe führen.

        Mit Tools wie Photoshop, Squoosh oder TinyJPG lässt sich die Bildqualität gezielt reduzieren, ohne dass es sofort sichtbar wird. In Photoshop funktioniert das ganz einfach über „Exportieren für Web“. Dabei lässt sich die Qualität (z. B. auf 60 %) einstellen, das Format wählen und die endgültige Bildgröße definieren.

        Wichtig: Wer Bilder skaliert, sollte darauf achten, das Seitenverhältnis beizubehalten – sonst wird’s schnell verzerrt. Außerdem: Einheitlichkeit ist Trumpf! Wer ständig zwischen Formaten und Seitenverhältnissen springt, wirkt schnell unprofessionell.

        Tools & Tipps zur Komprimierung

        • Photoshop: Export „Für Web speichern“

        • TinyJPG / TinyPNG: weitere Kompression ohne sichtbaren Qualitätsverlust

        • Bildverhältnis: am besten 3:2 oder 16:9 beibehalten

        • Vorsicht vor Skalierung im CMS – lieber vorher anpassen!

        Dateinamen & Alt-Texte – Der SEO-Boost

        Suchmaschinen können (noch) nicht sehen, was auf Bildern zu sehen ist. Sie verlassen sich auf Meta-Informationen – vor allem auf den Dateinamen und das sogenannte Alt-Attribut. Wer hier klug arbeitet, verbessert nicht nur sein Ranking, sondern macht seine Website auch barrierefreier.

        Die Regeln für SEO-konforme Dateinamen sind einfach, werden aber oft ignoriert: keine Leerzeichen, keine Umlaute, keine Sonderzeichen. Stattdessen: kurze, klare Begriffe mit Bindestrichen, die den Bildinhalt exakt beschreiben. Auch das Alt-Attribut sollte sinnvoll befüllt sein – nicht nur aus SEO-Gründen, sondern auch für Nutzer:innen mit Screenreadern.

        So wird aus „IMG_4589.jpg“ ein „veganer-brunch-düsseldorf.jpg“. Klingt gleich ganz anders, oder?

        SEO-Tipps für Bilddaten

        • Dateiname: klein, mit Bindestrichen, ohne Umlaute/Sonderzeichen

        • Alt-Tag: kurze, beschreibende Texte („Frühstücksteller mit Avocado“)

        • Vermeide: kryptische Kamera-Bezeichnungen oder leere Alt-Felder

        • Denke auch an Barrierefreiheit – Bilder sind mehr als Dekoration


        Gute Bilder, kurze Ladezeiten – kein Widerspruch

        Wer visuell überzeugen will, muss nicht zwangsläufig riesige Datenmengen in Kauf nehmen. Mit der richtigen Kombination aus Bildformat, Auflösung, Komprimierung und SEO können Bilder ihren vollen Charme entfalten – ohne dass Google oder der Nutzer abspringt. Bleib flexibel, halte deine Inhalte technisch sauber und mach deinen Webauftritt so leicht wie überzeugend.


        Und wenn du dabei Hilfe brauchst: 2bu design ist an deiner Seite. Egal ob Bildoptimierung, Divi-Websites, WooCommerce, Corporate Design oder Social Media – wir helfen Marken, ihre Botschaft klar und stark zu transportieren.

        10 Wege, den Warenkorbwert deiner Kundschaft zu steigern

        10 Wege, den Warenkorbwert deiner Kundschaft zu steigern

        Diese 10 Methoden helfen dir

        Neue KundInnen zu gewinnen, ist nicht der einzige Weg, um mehr Umsatz zu generieren. Der beste Weg ist, existierende KundInnen anzuregen, mehr Geld bei einem Einkauf in Ihrem Shop zu hinterlassen. 

        Dabei helfen die folgenden Methoden – manche helfen schnell (1–3), andere brauchen ein wenig Setup – wirken dann aber dauerhaft (4–6) oder emotional (7–10):

        • 1–3: Sofort umsetzbar & effektiv

        • 4–6: Kombis für mittelfristigen Erfolg

        • 7–10: Emotion, Vertrauen & Cleverness mit Nachhaltigkeitseffekt

        Wer diese Methoden beachet, genereiert nicht nur mehr Umsatz generell, sonder er erbringt ihn auch in kürzerer Zeit. Darüberhinaus werden die Kosten für die Akquise von NeukundInnen schneller gedeckt und der Lifetime Value, also den Warenkorbwert bis zum Ende der Beziehung zum Shop erhöht.

        1. Kostenloser Versand ab einem Mindestbestellwert

        Kostenloser Versand ist einer der stärksten Hebel zur Steigerung des Warenkorbwerts. Wer nur noch wenige Euro vom Mindestbestellwert entfernt ist, legt gerne ein zusätzliches Produkt in den Warenkorb. Eine psychologische Hürde fällt: „Dann lohnt es sich ja.“ Das funktioniert vor allem dann, wenn der Schwellenwert etwas über dem bisherigen Durchschnittsbestellwert liegt.

        Wichtig ist, dass Sie diesen Vorteil aktiv kommunizieren – im Header-Bereich, beim Checkout und in der Versandübersicht. So wird der Anreiz sofort sichtbar. Viele Shops setzen 50 € als Versandgrenze an – diese Schwelle ist hoch genug, um Umsatz zu steigern, aber niedrig genug, um realistisch zu wirken.

        Beispielhafte Umsetzung:

        • Hinweis im Warenkorb: „Nur noch 6 € bis kostenloser Versand!“

        • Versandgrenze sichtbar über der Navigation platzieren

        • Erinnerung bei Zwischensummen knapp unter dem Limit

        2. Cross-Selling: Passende Produkte ergänzen

        Beim Cross-Selling geht es darum, den Kund:innen Produkte anzubieten, die sinnvoll zum Hauptprodukt passen. Das können Zubehörartikel, Pflegeprodukte oder stilistisch passende Ergänzungen sein. Besonders effektiv ist diese Methode direkt auf der Produktseite oder im Checkout-Prozess – wenn die Aufmerksamkeit bereits beim Einkauf liegt.

        Ein Paradebeispiel ist net-a-porter.com: Schon auf der Artikelseite wird das gesamte Outfit zum Produkt angezeigt – inklusive einzelner Produktvorschläge, die stilsicher kombiniert wurden. Auch technische Shops nutzen diese Methode – etwa bei Kameras, die mit passenden Speicherkarten oder Halterungen ergänzt werden.

        Konkrete Cross-Selling-Beispiele:

        • „Dazu passt“ – bei Mode: Schuhe zur Hose

        • „Das könnte Ihnen auch gefallen“ – bei Technik: Zubehör anzeigen

        • „Wird häufig zusammen gekauft“ – als Paketvorschlag

        3. Upselling: Höherwertige Varianten anbieten

        Upselling bedeutet, dass Sie Ihren Kund:innen ein teureres Produkt mit Mehrwert vorschlagen. Das kann eine Premium-Version, ein größeres Set oder eine langlebigere Variante sein. Wichtig ist, dass der Zusatznutzen klar erkennbar ist – sonst wirkt das Angebot wie eine plumpe Verkaufsmasche.

        Viele KundInnen entscheiden sich gerne für ein Upgrade, wenn es transparent kommuniziert wird. Ein Beispiel: Statt der Standard-Bürste wird die Profi-Version mit mehr Aufsätzen angeboten. Oder: ein Gerät mit größerem Akku, längerer Garantie oder nachhaltigerem Material. Höherer Preis, klarer Nutzen – das schafft Vertrauen und Umsatz.

        Upselling in der Praxis:

        • Produktvergleich auf der Seite: Basis vs. Premium

        • „Empfohlen für Vielnutzer:innen“ oder „Meistgewählt“

        • Farbige Hervorhebung des Upgrades beim Checkout

        4. Bundles & Mengenrabatt kombinieren

        Bundles machen Produkte attraktiver – vor allem, wenn sie klug zusammengestellt sind. Wer ein Kombi-Paket kauft, hat das Gefühl, mehr für sein Geld zu bekommen. Zusätzlich steigt der gefühlte Nutzen. Besonders bei wiederkehrenden Käufen, etwa Pflegeprodukten oder Lebensmitteln, lohnt sich auch ein Mengenrabatt.

        Geben Sie z. B. 10 % auf das 3er-Pack statt auf ein Einzelstück. Oder bieten Sie saisonale Sets an – wie bei Pflege-Routinen oder thematisch abgestimmten Produkten. Kund:innen legen sich gerne Vorräte an, wenn sie dafür sparen – vor allem, wenn das gleichzeitig hilft, die Versandgrenze zu knacken.

        Beispiele für effektive Bundles:

        • Pflegeset (Reinigung, Serum, Creme) statt Einzelprodukte

        • „2+1 gratis“ für häufig genutzte Produkte

        • Geschenkboxen mit Preisvorteil und emotionalem Mehrwert

        5. Loyale KundInnen belohnen

        Loyalty-Programme erhöhen nicht nur den durchschnittlichen Bestellwert, sondern stärken auch die Kundenbindung. Wer öfter kauft, soll das auch spüren – sei es durch exklusive Rabatte, Early Access oder kleine Geschenke. Laut Studien steigt der Umsatz bei treuen Kund:innen um rund 14 %, wenn sie Teil eines Loyalty-Programms sind.

        Persönliche Beispiele wirken besonders stark: Bei The Outnet bekomme ich früheren Zugang zu Sales. Rewe belohnt mich mit einem Gutschein ab dem dritten Online-Einkauf im Monat. Und Payback-Punkte bei dm.de oder rewe.de lösen mittlerweile mehr aus als der Rabatt selbst: Sie binden mich an den Shop.

        Typische Loyalty-Boni:

        • Exklusive Rabatte ab 3. Bestellung

        • Punkte, die gegen Produkte oder Gutscheine eingelöst werden

        • Vorab-Zugang zu limitierten Aktionen

        6. Personalisierung im Shop-Erlebnis

        Ein personalisiertes Einkaufserlebnis kann den Warenkorbwert deutlich erhöhen. Wer sich erkannt und verstanden fühlt, klickt eher auf Empfehlungen und kauft zielgerichteter. Besonders E-Mail-Reminders („Du hast etwas vergessen“) oder Produktempfehlungen basierend auf dem Surfverhalten funktionieren gut.

        Shops wie yoox.com oder veepee.com nutzen Personalisierung effektiv: Bei Yoox sehe ich direkt meine letzten Suchen auf der Startseite. Veepee informiert mich per Mail über Aktionen zu meinen Lieblingsmarken – mit direkter Kalenderverlinkung. So fühle ich mich nicht wie eine von vielen, sondern direkt angesprochen.

        Beispiele für Personalisierung:

        • E-Mails mit Bezug auf gespeicherte Warenkörbe

        • Startseite zeigt relevante Marken oder Produkte

        • Persönliche Empfehlungen im Footer oder als Pop-up

        7. Begrenzte Rabattaktionen nutzen

        Limitierte Angebote erzeugen Druck – aber im besten Fall positiv. Besonders bei Rabattstaffeln oder exklusiven Aktionen wird der Reiz des „Jetzt zuschlagen“ aktiviert. Der Effekt: Höherpreisige Produkte landen eher im Warenkorb. Der Einkauf wird geplant, aber emotional aufgeladen.

        Ein gutes Beispiel ist Yoox: Dort gibt es regelmäßig Rabattaktionen mit fallenden Prozenten – z. B. 40 % heute, 30 % morgen, 10 % am letzten Tag. Dieser Countdown sorgt dafür, dass viele schnell zuschlagen – und oft mehr als geplant kaufen, um das Maximum rauszuholen.

        Aktionstypen mit Boost-Potenzial:

        • „Nur heute: 20 % auf Ihre Wunschliste“

        • Countdown-Banner auf der Startseite

        • „Nur noch 2 Stunden – jetzt shoppen und sparen“

        8. Bewertungen als Verkaufs-Booster nutzen

        Bewertungen beeinflussen Kaufentscheidungen massiv. 90 % der Kund:innen schauen sich Rezensionen an, bevor sie einen Kauf tätigen. 72 % kaufen nur Produkte mit positiven Reviews. Social Proof ist also kein „Nice to have“, sondern ein echter Umsatztreiber – und kann auch den Warenkorbwert steigern.

        Menschen investieren mehr, wenn sie sich sicher fühlen. Das zeigen auch Studien: 31 % geben mehr aus, wenn das Unternehmen als „exzellent“ bewertet wurde. Und 88 % vertrauen Online-Reviews fast so sehr wie dem Rat eines Freundes. Bewertungen geben Orientierung – und die nötige Sicherheit für größere Bestellungen.

        Taktiken zur Review-Nutzung:

        • Bewertung mit Foto oder Kommentar sichtbar am Produkt

        • „Verifizierter Kauf“ für mehr Glaubwürdigkeit

        • Hinweis: „Dieses Produkt hat 4,9 von 5 Sternen“

        9. Kleine Geschenke oder Gutscheine beilegen

        Eine unerwartete Aufmerksamkeit bleibt in Erinnerung. Ob es ein personalisierter Gutschein oder ein kleines Extra ist – solche Gesten wirken emotional stark. Wer sich wertgeschätzt fühlt, kommt eher zurück und gibt beim nächsten Mal mehr aus. Wichtig ist: Es darf sich nicht nach Massenrabatt anfühlen.

        Bei matchesfashion.com liegt z. B. immer eine hochwertige, unaufdringlich gebrandete Box dabei – ich habe allein deshalb schon mehrfach bestellt. Auch Gutscheine mit Ablaufdatum im Paket sind effektiv: Sie steigern die Wiederkaufrate und laden dazu ein, den Gutschein an Freund:innen weiterzugeben.

        Beliebte Extras im Paket:

        • 10 %-Gutschein mit Ablaufdatum

        • Gratisprobe oder Mini-Produkt

        • Hochwertige Verpackung, die wiederverwendet wird

        10. Retouren einfach und fair gestalten

        KundInnen entscheiden sich eher für einen Kauf, wenn sie wissen: Zurückschicken ist kein Problem. Eine unkomplizierte Retourenpolitik senkt die Hemmschwelle – besonders bei Kleidung, Technik oder höherpreisigen Produkten. 73 % der Menschen sagen, dass ihre Rückgabeerfahrung beeinflusst, ob sie wieder kaufen.

        Ich selbst meide Shops, bei denen ich Retouren umständlich ausdrucken oder Produkte in Originalverpackung aufwendig zurücksenden muss. Bei Veepee z. B. habe ich aufgrund solcher Erfahrungen schon auf Käufe verzichtet. Wer den Rückversand einfach macht, erhöht die Wahrscheinlichkeit für mutigere und größere Einkäufe.

        Tipps für einfache Rückgabe:

        • Rücksendeetikett im Paket beilegen

        • Klare Kommunikation im Footer und Checkout

        • „Kein Risiko – 30 Tage kostenlos zurück“ sichtbar platzieren


        Warenkorbwert erhöhen heißt nicht überreden

        Mit relevanten Empfehlungen, klaren Vorteilen und ehrlicher Kommunikation entsteht Vertrauen. Und genau das führt dazu, dass Menschen bereit sind, mehr zu investieren – in Produkte, in Beziehungen und in deinen Shop. Jetzt liegt es an dir, die passenden Strategien zu kombinieren und in deinem Stil umzusetzen.