Forager Font – Ausdrucksstarke Display-Schrift für mutiges Branding mit Haltung

Forager Font – Ausdrucksstarke Display-Schrift für mutiges Branding mit Haltung

Forager: Wenn Typografie anfängt zu atmen

Forager ist eine dieser Schriften, bei denen man sofort merkt: Hier wollte niemand „nur noch eine Sans Serif“ entwerfen.
Hier ging es um Haltung. Um Rhythmus. Um visuelle Reibung.

Die Schrift vereint drei sehr unterschiedliche Welten:

  • die psychedelische Opulenz der 70er,

  • die organischen Linien des Jugendstils,

  • und die Reduktion moderner Groteskschriften (serifenlose Schriften ohne kleine Abschlussstriche).

Das klingt nach Chaos. Ist es aber nicht.
Forager balanciert diese Einflüsse mit überraschender Präzision.

Überlappung als Designprinzip

Das Herzstück von Forager ist ihre Überlappung. Buchstaben teilen sich Raum, schneiden sich, greifen ineinander. Normalerweise ein Albtraum für Lesbarkeit. Hier nicht.

Der Trick liegt in der Konstruktion:
geschwungene Vertikalen treffen auf flach gehaltene Horizontalen. Dadurch entsteht eine abgerundete, leicht kantige Formensprache, die Überlagerungen klar erkennbar macht. Das Auge kann die Buchstaben trennen, obwohl sie sich berühren. Typografisch clever. Fast schon frech.

Die Schriftfamilie umfasst fünf Strichstärken, jeweils in:

  • überlappenden Varianten für maximale Wirkung

  • und eng laufenden Versionen für kontrolliertere Layouts

Das macht Forager erstaunlich vielseitig – von plakativem Branding über Editorial Headlines bis zu experimentellen Social-Media-Visuals.

Wer steckt dahinter?

Entworfen wurde Forager von Jacob Cummings, veröffentlicht über Overlap Type – ein noch junges, aber umso spannenderes Typo-Label unter der Leitung von Kel Troughton.

Overlap Type startete 2023 mit einer radikalen Regel: Nur Schriften mit überlappenden Buchstabenformen.

Was als selbstauferlegte Einschränkung begann, wurde schnell zu einem kreativen Spielfeld. Heute geht Overlap Type über reine Überlappung hinaus, bleibt aber seiner Mission treu: konventionelle Regeln im Schriftdesign zu hinterfragen.

Und genau das spürt man Forager an.
Diese Schrift will nicht gefallen. Sie will wirken.

Warum wir Forager lieben

Forager passt perfekt zu Marken, die nicht glatt sein wollen. Zu nachhaltigen Businesses, kulturellen Projekten, veganen Labels oder Magazinen mit Anspruch.

Sie sagt:
Wir denken anders.
Wir trauen uns was.
Und wir meinen es ernst.

Typografie ist Kommunikation.
Forager spricht laut – aber nicht beliebig.

Zusätzliche Lizenzoptionen – etwa für Apps oder Enterprise-Nutzung – finden Sie auf www.overlaptype.com.

Oatly: Wie Humor und Tone of Voice zur stärksten Markenstrategie wurden

Oatly: Wie Humor und Tone of Voice zur stärksten Markenstrategie wurden

Oatly ist keine Hafermilch. Oatly ist ein Statement.

Oatly verkauft kein Produkt. Oatly verkauft eine Haltung.
Und das ist kein Marketing-Sprech, sondern eine strategische Entscheidung.

Während viele Food-Brands auf Health Claims, Perfektionsästhetik und weichgespülte Nachhaltigkeitsversprechen setzen, macht Oatly etwas völlig anderes:
Die Marke spricht. Und zwar so, wie Marken eigentlich nicht sprechen sollen.

Im Social Media Marketing wird das besonders sichtbar. Hier zeigt sich, wie Brand Strategy zur gelebten Sprache wird. Humor ist dabei kein nettes Extra, sondern markenprägendes Element. Oatly nutzt Sprache als Werkzeug, um Distanz abzubauen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und kulturelle Relevanz zu schaffen.

Oder anders gesagt:
Oatly will nicht gefallen. Oatly will resonieren.

Brand Strategy: Die bewusste Entscheidung für die Challenger-Rolle

Jede starke Markenstimme beginnt mit einer klaren strategischen Haltung. Bei Oatly lautet diese: Wir sind der Störfaktor.

Die Brand Strategy basiert auf wenigen, dafür extrem konsequent umgesetzten Grundannahmen:

  • Der Markt ist voller austauschbarer Botschaften
  • Menschen haben genug von glattgebügelten Marken
  • Nachhaltigkeit braucht Ehrlichkeit, keine Hochglanzfassade

Oatly positioniert sich bewusst als Challenger Brand. Das heißt:
Nicht anpassen, sondern infrage stellen.
Nicht erklären, sondern kommentieren.
Nicht überzeugen wollen, sondern Diskussionen zulassen.

Diese Strategie spiegelt sich direkt im Social Media Marketing wider. Oatly kommuniziert nicht über die Community, sondern mit ihr. Kommentare dürfen widersprechen. Kampagnen dürfen anecken. Posts dürfen absurd sein.

Das Ergebnis:
Eine Marke mit klarer Kante, die nicht jedem gefällt – aber genau deshalb relevant bleibt.

Tone of Voice: Frech, selbstironisch, menschlich – und maximal bewusst

Oatly’s Tone of Voice wirkt spontan. Ist er aber nicht.
Er ist hochgradig strategisch.

Die Sprache folgt klaren Prinzipien:

  • Alltagssprache statt Marketingsprache
  • Ironie statt Belehrung
  • Persönlichkeit statt Perfektion

Oatly schreibt so, wie Menschen denken. Ungeordnet. Ehrlich. Manchmal leicht genervt. Manchmal übertrieben reflektiert. Oft mit einem humorvollen Twist, der Erwartungen bricht.

Wichtig:
Der Humor dient nie nur der Unterhaltung. Er ist Signalgeber.
Er sagt: Wir nehmen uns nicht wichtiger als die Sache.
Und genau das macht die Marke glaubwürdig.

Im Social Media Kontext sorgt diese Sprache für hohe Shareability, starke Community-Bindung und Wiedererkennbarkeit – selbst ohne Logo.

Humor als Markenwerkzeug – nicht als Gag

Viele Marken „machen Humor“. Oatly ist humorvoll.
Das ist ein großer Unterschied.

Humor bei Oatly erfüllt mehrere Funktionen gleichzeitig:

  • Er senkt die Einstiegshürde in komplexe Themen wie Nachhaltigkeit
  • Er macht Haltung zugänglich, ohne moralisch zu wirken
  • Er schafft emotionale Nähe

Dabei ist der Humor oft bewusst sperrig. Texte sind lang. Aussagen wirken fast zu ehrlich. Manche Botschaften lesen sich wie interne Gedanken – öffentlich gemacht.

Das erzeugt Irritation.
Und Irritation erzeugt Aufmerksamkeit.

Der Humor ist also kein Selbstzweck, sondern Teil der kommunikativen Markenarchitektur. Er trägt dazu bei, dass Oatly nicht nur gesehen, sondern erinnert wird.

Social Media als Verlängerung der Markenidentität

Oatly nutzt Social Media nicht als Vertriebskanal, sondern als kulturelle Plattform.
Jeder Post folgt der gleichen Logik wie Packaging, OOH oder Website:

  • gleiche Sprache
  • gleiche Haltung
  • gleiche Lust am Regelbruch

Das bedeutet auch:
Keine Trend-Hashtags ohne Sinn.
Keine Copy-Paste-CTAs.
Keine leeren Nachhaltigkeitsclaims.

Stattdessen entstehen Inhalte, die sich anfühlen wie Kommentare zum Zeitgeist. Social Media wird zur Bühne für Markenpersönlichkeit – nicht zur Rabattwand.

Für nachhaltige Marken ist das eine zentrale Erkenntnis:
Konsistenz schlägt Lautstärke.
Und Haltung schlägt Reichweite.

„Your brand is what people say about you when you’re not in the room.“

Jeff Bezos

Oatly sorgt sehr gezielt dafür, was gesagt wird – durch Sprache, Tonfall und Mut zur Unbequemlichkeit.


Warum Oatly ein Blueprint für werteorientierte Marken ist

Oatly zeigt eindrucksvoll, dass gutes Social Media Marketing nicht aus Tools, sondern aus Entscheidungen besteht. Entscheidungen für Haltung. Für Sprache. Für Persönlichkeit.

Die Marke beweist:
Humor kann tief sein.
Nachhaltigkeit kann laut sein.
Branding darf unbequem sein.

Für nachhaltige, tierfreundliche und werteorientierte Unternehmen liegt hier eine klare Lektion:
Eine starke Brand Strategy braucht einen ebenso starken Tone of Voice. Und dieser darf – nein, sollte – anders klingen als alles andere im Feed.


Du willst keine austauschbare Markenstimme, sondern eine Sprache mit Haltung?

Bei 2bu design entwickeln wir Brand Strategy, Branding und Tone of Voice nicht aus Trends, sondern aus Tiefe. Wir arbeiten mit den Archetypen nach C. G. Jung und übersetzen sie in zeitgemäße Markenhaltungen – so wie bei Oatly, wo der Challenger aus der Mischung von Rebell und Held entsteht.

Lass uns gemeinsam herausfinden, wie deine Marke sprechen darf.

👉 Schreib uns. Deine Brand hat etwas zu sagen.

Welche Dateiformate braucht mein Branding?

Welche Dateiformate braucht mein Branding?

Warum es nicht nur eine richtige Datei gibt

Dein Logo ist vielleicht überall dasselbe – aber die Anforderungen an die Datei sind es nicht. Denn: Ein Social-Media-Post braucht andere Spezifikationen als ein T-Shirt-Druck oder eine Visitenkarte.

Wichtig zu verstehen:

  • Nicht jedes Dateiformat ist für alles geeignet

  • Farbmodi wie RGB und CMYK bestimmen, ob dein Design auf dem Bildschirm oder im Druck gut aussieht

  • Die Auflösung (dpi) entscheidet, ob das Ganze pixelig oder knackig scharf wird

Das klingt nach Nerd-Kram, ist aber das A und O für ein konsistentes Erscheinungsbild – und spart dir Nerven, wenn du mit Druckereien, DienstleisterInnen oder Onlineshops zusammenarbeitest.

Dateiformate: Welches wofür – ein Überblick

Im Design unterscheiden wir grundsätzlich zwischen zwei Dateiformaten: Rastergrafiken, die aus einzelnen Pixeln bestehen, und Vektorgrafiken, die sich verlustfrei skalieren lassen.

Rasterformate – für Fotos & Webgrafiken

Diese Formate bestehen aus Pixeln und sind nicht unendlich skalierbar:

  • JPG / JPEG

    • Gängigstes Format für Fotos

    • Komprimiert, daher kleinere Dateigröße

    • Keine Transparenz möglich

    • Gut für: Web, Social Media, Newsletter

  • PNG

    • Unterstützt Transparenz (z. B. bei Logos ohne Hintergrund)

    • Verlustfrei komprimiert

    • Größer als JPG

    • Gut für: Webseiten, Präsentationen, kleine Drucksachen

  • TIFF

    • Hochwertiges Bildformat ohne Qualitätsverlust

    • Sehr große Dateigröße

    • Gut für: professionellen Druck, Archivierung

Vektorformate – für Logos, Icons & Druck

Diese Formate bestehen aus mathematischen Formen und sind beliebig skalierbar – ganz ohne Qualitätsverlust:

  • SVG

    • Ideal für Web und responsive Designs

    • Kleine Dateigröße, aber nicht überall druckfähig

    • Gut für: Webseiten, Online-Icons, Illustrationen

  • EPS

    • Klassisches Vektorformat für Druck

    • Wird oft von Druckereien verlangt

    • Gut für: Plakate, Banner, Werbematerial

  • PDF

    • Universelles Format für Druckdaten

    • Kann sowohl Raster- als auch Vektordaten enthalten

    • Gut für: Druckfreigaben, Proofs, Flyer, Broschüren

Tipp von uns: Lass dir von deiner Agentur immer eine Auswahl an Formaten geben. So bist du für alle Anwendungen gewappnet – von der Website bis zum Messestand.

Farbmodus: RGB vs. CMYK – Bildschirm oder Druck?

Farben sind nicht gleich Farben – zumindest nicht digital. Die Frage ist: Leuchtet die Farbe (RGB) oder wird sie gedruckt (CMYK)?

RGB – für digitale Anwendungen

  • Steht für Rot, Grün, Blau

  • Farbmodus für Monitore, Smartphones, Webseiten

  • Leuchtend, kräftig, lebendig

  • Farbraum ist größer, aber nicht druckbar

CMYK – für den Druck

  • Steht für Cyan, Magenta, Yellow, Key (Schwarz)

  • Farbmodus für Druckprodukte aller Art

  • Farben wirken oft matter als auf dem Bildschirm

  • Wichtig für: Visitenkarten, Plakate, Broschüren, Verpackungen

Wichtig: RGB-Daten sehen auf dem Bildschirm toll aus, können aber im Druck enttäuschen. Daher müssen alle Druckdaten immer in CMYK umgewandelt werden – idealerweise schon vor dem Designprozess, um böse Überraschungen zu vermeiden.

Auflösung: Was bedeuten eigentlich dpi?

dpi = dots per inch – also wie viele Bildpunkte pro Zoll dargestellt werden. Je höher die Zahl, desto schärfer wird das Ergebnis. Aber: Nicht alles braucht 300 dpi.

Die wichtigsten dpi-Werte auf einen Blick:

  • 72 dpi

    • Für: Web, Bildschirm, Social Media

    • Reicht völlig für digitale Darstellung

    • Schnell ladbar, kleine Dateigröße

  • 150 dpi

    • Für: einfache Office-Ausdrucke, Präsentationen

  • 300 dpi

    • Für: professionellen Druck

    • Visitenkarten, Flyer, Broschüren, Verpackungen

  • 600+ dpi

    • Für: sehr feine Drucke, z. B. bei Kunstdrucken oder Etiketten

Fun Fact: Ein Bild mit 72 dpi sieht am Bildschirm gut aus, aber im Druck pixelig und unscharf. Umgekehrt ist ein 300 dpi Bild fürs Web überdimensioniert und sorgt für lange Ladezeiten.

Was bedeutet das für nachhaltige Unternehmen?

Nachhaltigkeit hört nicht bei Ökopapier auf – sondern beginnt schon bei der klaren Kommunikation Deiner Marke. Wenn du:

  • die richtigen Formate für jeden Kanal nutzt,

  • Farbprofile konsistent einsetzt und

  • mit einer schlauen Auflösung arbeitest,

…vermeidest du nicht nur Fehler, sondern auch unnötige Neudrucke, Rücksendungen oder stundenlange Rückfragen mit der Druckerei. Das spart Ressourcen, Nerven und CO₂.


Alles eine Frage der Form(at)s

Ob Website, Visitenkarte oder Geschenkbox – die Datei muss zur Anwendung passen. Und genau deshalb ist es so wichtig, die Unterschiede zwischen JPG, PNG, EPS & Co. zu kennen. RGB vs. CMYK? dpi? Klingt technisch, ist aber essenziell, um professionell, effizient und nachhaltig zu arbeiten.


Du bist nicht sicher, ob dein Logo in der richtigen Datei vorliegt? Deine Druckerei schreit nach Vektor, und du hast nur ein verpixeltes JPG? Du willst also endlich ein Corporate Design, das nicht nur schön aussieht, sondern strategisch durchdacht und einfach anwendbar ist? Dann melde dich bei 2bu design.

Wir helfen dir bei:

  • Produktfotografie, die wirkt – digital und gedruckt

  • Stilfindung für Deine Marke – mit Farben, die auch gedruckt großartig aussehen

  • Corporate Design & Templates, die du stressfrei einsetzen kannst

  • Medien-Dateien, die in jedem Format überzeugen – vom Insta-Post bis zum Großflächenplakat

Professionell, nachhaltig & mit Liebe zum Detail. Design, das bleibt – und wirkt.

Benton Modern – klassische Serifenschrift für Editorial Design mit Haltung

Benton Modern – klassische Serifenschrift für Editorial Design mit Haltung

Eine Zeitungsschrift und genau deshalb so gut

Benton Modern wurde nicht entworfen, um auf Dribbble zu glänzen. Sie wurde gebaut, um gelesen zu werden. Tag für Tag. Spalte für Spalte.

Font Bureau entwickelte Benton Modern ursprünglich als Textschrift für den Boston Globe und die Detroit Free Press. Zeitungen sind gnadenlos ehrlich, was Typografie betrifft. Wenn eine Schrift nicht funktioniert, merkt man das sofort. Schlechter Lesefluss? Nervige Formen? Ermüdung nach wenigen Absätzen? Keine Chance.

Die gestalterische Grundlage bildet Century Expanded, entworfen um 1900 von Morris Fuller Benton für ATF. Eine Schrift aus einer Zeit, in der Typografie noch ein echtes Handwerk war. Proportionen mit Sinn. Serifen mit Funktion. Ein ruhiger Grauwert, der Inhalte trägt statt sie zu übertönen.

Benton Modern ist eine sehr respektvolle Neuauflage dieser Idee. Historisch im Kern, technisch zeitgemäß umgesetzt. Sie wirkt stabil, klar und überraschend modern – gerade weil sie sich nicht an kurzlebigen Trends orientiert.

Für Editorial Design, Magazine, Blogs oder umfangreiche Textstrecken ist das ein Geschenk. Und auch im Brandingspielt sie ihre Stärke aus: Sie vermittelt Glaubwürdigkeit, Seriosität und Tiefe. Eigenschaften, die nachhaltige und ethische Marken dringend brauchen.

Ruhige Details statt lauter Effekte

Was Benton Modern besonders macht, passiert leise. Die Schrift will nicht auffallen. Sie will funktionieren.

Die Kursive basiert auf Century Schoolbook. Viele kennen sie aus Schulbüchern. Genau deshalb fühlt sie sich so vertraut an. Sie wirkt menschlich, zugänglich und ehrlich. Keine akademische Arroganz. Kein typografisches Gehabe.

Ergänzt wird die Familie durch Display-Schnitte, gestaltet von Dyana Weissman und Richard Lipton. Sie bringen etwas mehr Präsenz ins Spiel, bleiben aber der Grundhaltung treu. Ideal für Überschriften, Zitate oder Editorial-Aufmacher. Klar. Ruhig. Souverän.

Gerade für Marken, die bewusst kommunizieren wollen, ist diese Zurückhaltung ein Vorteil. Benton Modern drängt sich nicht zwischen Absender und Botschaft. Sie lässt Inhalte wirken.

In der Praxis bedeutet das: weniger typografische Korrekturen, weniger visuelles Nachjustieren, mehr Fokus auf das Wesentliche. Nachhaltig im besten Sinne.

Wer steckt dahinter?

Die Display-Schnitte von Benton Modern wurden von Dyana Weissman und Richard Lipton entwickelt. Beide stehen für funktionales, präzises Type Design mit Haltung.

Heute wird die Schrift von Monotype Studio betreut. Ein internationales Team mit über 50 Mitarbeitenden, das Marken weltweit dabei unterstützt, eine eigenständige visuelle Stimme zu entwickeln. Seit 2025 gehört auch Fontworks Inc. zu Monotype – ein Zusammenschluss, der zeigt, wie strategisch relevant Typografie geworden ist.

Warum wir Benton Modern lieben

Wir lieben Benton Modern, weil sie Inhalte ernst nimmt. Weil sie nicht laut ist. Und weil sie Vertrauen schafft.

Für werteorientiertes Branding, Editorial Design und durchdachte Markenkommunikation ist sie eine hervorragende Wahl. Sie passt zu Unternehmen, die langfristig denken. Zu Marken, die nicht schreien müssen. Und zu allen, die wissen, dass gute Typografie oft genau dann am besten ist, wenn man sie kaum bemerkt.

Zusätzliche Lizenzoptionen – etwa für Apps oder Enterprise-Nutzung – finden Sie auf www.monotype.com/de.

Bilder für Websites – zwischen Ästhetik und Ladezeit

Bilder für Websites – zwischen Ästhetik und Ladezeit

Das Dateiformat – jpeg, png oder gif

Für eine überzeugende Web-Performance ist es entscheidend, Bilddaten möglichst schlank zu halten, ohne dabei an Wirkung zu verlieren. Wer das ignoriert, riskiert hohe Absprungraten und verschenkt wertvolles SEO-Potenzial. Aber keine Sorge: Mit ein paar gezielten Maßnahmen lassen sich Ladezeiten minimieren – ganz ohne auf gute Gestaltung zu verzichten.

Bilder sind weit mehr als nur visuelle Dekoration. Sie tragen zur Markenbildung bei, steuern Emotionen – und sind (richtig eingebunden) echte Conversion-Booster. Umso wichtiger ist es, zu verstehen, welche Bildformate sich wofür eignen und welche technischen Einstellungen sinnvoll sind.

Die gängigen Bildformate im Web

  • JPEG: Ideal für Fotos, gutes Verhältnis zwischen Qualität und Dateigröße.

  • PNG: Unterstützt Transparenz, besser für Grafiken mit wenig Farben.

  • GIF: Alt, aber für Animationen (z. B. in Newslettern) immer noch relevant.

JPEG (Joint Photographic Experts Group) ist das wohl bekannteste Bildformat im Web – und das aus gutem Grund: Es bietet eine starke Komprimierung bei gleichzeitig hoher Bildqualität. Farben werden realistisch dargestellt, und selbst bei reduzierter Dateigröße bleibt das Bild meist klar und detailreich. Deshalb ist JPEG perfekt für Fotos und Bilder mit vielen Farbverläufen geeignet.

PNG (Portable Network Graphics) komprimiert ebenfalls effektiv, allerdings auf andere Weise: Es reduziert die Anzahl der verwendeten Farben, was die Dateigröße schrumpfen lässt. Je mehr Komprimierung, desto kleiner also das Farbspektrum. Der große Vorteil: PNG kann im Gegensatz zu JPEG Transparenzen darstellen – ideal für Logos oder Icons, die sich nahtlos in einen Hintergrund einfügen sollen. Deshalb ist PNG besonders beliebt für Grafiken mit wenigen Farben und transparenten Hintergründen.

GIF (Graphics Interchange Format) ist technisch nicht mehr ganz auf der Höhe, wird aber nach wie vor für einfache Zwecke eingesetzt. Es kann ebenfalls Transparenz darstellen, ist jedoch auf nur 256 Farben begrenzt – was bei Fotos unnatürlich wirken kann. Der große Pluspunkt: GIFs können animiert werden. Deshalb sind sie bis heute beliebt für kleine Animationen, z. B. in Newslettern, Chats oder als Reaktions-Grafiken.

Auflösung, Bildgröße & Komprimierung – was zählt wirklich?

Die Unterscheidung von Dateiformat, Bildgröße und Dateigröße ist essenziell für die Weboptimierung. Während das Format den Typ der Datei beschreibt (JPEG, PNG etc.), gibt die Bildgröße Auskunft über die Anzahl der Pixel (z. B. 1920×1080 px) – also, wie groß das Bild auf dem Bildschirm dargestellt wird. Die Dateigröße hingegen zeigt, wie viel Speicherplatz ein Bild tatsächlich braucht.

Viele Bilder, die direkt aus einer Kamera kommen, sind überdimensioniert. Das sieht zwar schick aus, bringt technisch aber wenig. Für die meisten Webseiten reicht eine maximale Breite von 1920 px völlig aus. Wer noch höher auflöst, riskiert langsame Ladezeiten – vor allem mobil ein echtes Problem.

Wichtig: Bilder sollten niemals groß hochgeladen und dann im CMS skaliert werden. Das wirkt sich nicht nur negativ auf die Darstellung aus, sondern bläht auch die Datenmenge unnötig auf. Lieber vorher passend zuschneiden und gezielt für das Web optimieren – so bleibt die Qualität gut und die Ladezeit kurz.

Best Practices für Bildgrößen

  • Bilder für Fullscreen-Header: max. 1920 x 1280 px

  • Thumbnails: 300 x 300 px

  • Blogbilder: 1200 x 800 px

  • Immer: gleiches Seitenverhältnis (z. B. 3:2 oder 4:3)

Komprimierung – Qualität bewahren, Gewicht sparen

Ein schlauer Kompromiss zwischen Dateigröße und Bildqualität ist das Ziel. Denn je stärker komprimiert ein Bild ist, desto schneller lädt die Seite – aber auch desto höher ist das Risiko von Qualitätsverlusten. Gerade bei kleinen Bildern kann eine zu starke Kompression schnell zu Unschärfe führen.

Mit Tools wie Photoshop, Squoosh oder TinyJPG lässt sich die Bildqualität gezielt reduzieren, ohne dass es sofort sichtbar wird. In Photoshop funktioniert das ganz einfach über „Exportieren für Web“. Dabei lässt sich die Qualität (z. B. auf 60 %) einstellen, das Format wählen und die endgültige Bildgröße definieren.

Wichtig: Wer Bilder skaliert, sollte darauf achten, das Seitenverhältnis beizubehalten – sonst wird’s schnell verzerrt. Außerdem: Einheitlichkeit ist Trumpf! Wer ständig zwischen Formaten und Seitenverhältnissen springt, wirkt schnell unprofessionell.

Tools & Tipps zur Komprimierung

  • Photoshop: Export „Für Web speichern“

  • TinyJPG / TinyPNG: weitere Kompression ohne sichtbaren Qualitätsverlust

  • Bildverhältnis: am besten 3:2 oder 16:9 beibehalten

  • Vorsicht vor Skalierung im CMS – lieber vorher anpassen!

Dateinamen & Alt-Texte – Der SEO-Boost

Suchmaschinen können (noch) nicht sehen, was auf Bildern zu sehen ist. Sie verlassen sich auf Meta-Informationen – vor allem auf den Dateinamen und das sogenannte Alt-Attribut. Wer hier klug arbeitet, verbessert nicht nur sein Ranking, sondern macht seine Website auch barrierefreier.

Die Regeln für SEO-konforme Dateinamen sind einfach, werden aber oft ignoriert: keine Leerzeichen, keine Umlaute, keine Sonderzeichen. Stattdessen: kurze, klare Begriffe mit Bindestrichen, die den Bildinhalt exakt beschreiben. Auch das Alt-Attribut sollte sinnvoll befüllt sein – nicht nur aus SEO-Gründen, sondern auch für Nutzer:innen mit Screenreadern.

So wird aus „IMG_4589.jpg“ ein „veganer-brunch-düsseldorf.jpg“. Klingt gleich ganz anders, oder?

SEO-Tipps für Bilddaten

  • Dateiname: klein, mit Bindestrichen, ohne Umlaute/Sonderzeichen

  • Alt-Tag: kurze, beschreibende Texte („Frühstücksteller mit Avocado“)

  • Vermeide: kryptische Kamera-Bezeichnungen oder leere Alt-Felder

  • Denke auch an Barrierefreiheit – Bilder sind mehr als Dekoration


Gute Bilder, kurze Ladezeiten – kein Widerspruch

Wer visuell überzeugen will, muss nicht zwangsläufig riesige Datenmengen in Kauf nehmen. Mit der richtigen Kombination aus Bildformat, Auflösung, Komprimierung und SEO können Bilder ihren vollen Charme entfalten – ohne dass Google oder der Nutzer abspringt. Bleib flexibel, halte deine Inhalte technisch sauber und mach deinen Webauftritt so leicht wie überzeugend.


Und wenn du dabei Hilfe brauchst: 2bu design ist an deiner Seite. Egal ob Bildoptimierung, Divi-Websites, WooCommerce, Corporate Design oder Social Media – wir helfen Marken, ihre Botschaft klar und stark zu transportieren.

Branding oder Marketing – worauf kommt es an

Branding oder Marketing – worauf kommt es an

Warum das kein „Entweder-oder“ ist

Du willst mit deinem Business etwas verändern? Menschen berühren, statt sie nur zu bewerben? Dann brauchst du eine klare Haltung und eine ebenso klare Kommunikation. Genau hier liegt der Unterschied zwischen Branding und Marketing. Während das eine deine innere Stimme ist, ist das andere das Megafon. Branding ist das „Warum“ hinter allem, Marketing das „Wie“. Klingt einfach, wird aber in der Praxis gerne verwässert. Besonders bei kleinen, engagierten Unternehmen, die alles auf einmal wollen (und sollen). Zeit für Klarheit!

Was ist Branding?

Branding ist nicht dein Logo. Nicht deine Farbpalette. Auch nicht dein Name – zumindest nicht nur. Branding ist dein gesamter Markenauftritt, basierend auf deiner Identität, deinen Werten und deiner Haltung. Es ist das, was bleibt, wenn alles andere sich verändert. Es gibt deinem Business Richtung, Rückgrat und Resonanz. Es ist der Grund, warum Menschen dir vertrauen oder eben nicht.

Typische Pain Points bei der Markenentwicklung:

  • „Ich weiß nicht, was mich einzigartig macht.“

  • „Ich will niemanden ausschließen, aber auch nicht beliebig wirken.“

  • „Wie bringe ich meine Persönlichkeit in mein Business?“

  • „Ich hab keine Zeit, mich mit Markenstrategie zu beschäftigen.“

Was du konkret tun kannst:

  • Definiere deine Werte und deine Vision klar – schriftlich.

  • Entwickle ein Brand Manual mit Tonalität, Bildsprache und Haltung.

  • Frag dein Umfeld: Wie sehen andere dich – und passt das zu deiner Idee?

  • Hol dir Unterstützung: Branding ist ein Prozess, kein Ein-Mann-Job.

  • Denk langfristig: Eine starke Marke ist keine Laune, sondern ein Versprechen.

Was ist Marketing?

Wenn Branding dein Kern ist, ist Marketing deine Bewegung nach außen. Marketing umfasst alle Maßnahmen, die deine Marke sichtbar machen und Beziehungen zu deinen Zielgruppen aufbauen. Ob SEO, Social Media, Newsletter oder Werbeanzeigen – du kommunizierst, was du bist. Wichtig: Marketing funktioniert nur dann nachhaltig, wenn es auf einem klaren Branding basiert. Sonst wirkt’s beliebig. Oder schlimmer: wie Greenwashing im hübschen Designmantel.

Typische Pain Points im Marketing-Alltag:

  • „Ich weiß nicht, welcher Kanal der richtige ist.“

  • „Meine Inhalte wirken beliebig, obwohl mein Business einzigartig ist.“

  • „Ich verliere mich im Tools-Overload.“

  • „Ich habe das Gefühl, ich renne Trends hinterher.“

Was du konkret tun kannst:

  • Entwickle eine Content-Strategie, die deinen Werten entspricht.

  • Nutze Tools (z. B. SEO, Social Media, E-Mail-Marketing) gezielt statt inflationär.

  • Plane regelmäßig Rückspiegel-Zeiten ein: Was funktioniert? Was nicht?

  • Vermeide Hektik-Marketing: Echtheit schlägt Lautstärke.

  • Mach dein Angebot messbar – aber nur dort, wo es Sinn ergibt.

Branding vs. Marketing – Gemeinsamkeiten & Unterschiede

Branding ist strategisch, emotional, langfristig – Marketing ist taktisch, operativ, situativ. Branding kannst du nicht „schnell mal eben machen“, Marketing schon. Branding ist die Basis für Vertrauen, Marketing der Kanal für Reichweite. Ohne Branding fehlt dir die Richtung. Ohne Marketing wird dich niemand finden.

Branding ist:

  • deine Positionierung & Haltung

  • deine Markenidentität & Tonalität

  • dein visuelles Erscheinungsbild

  • dein Versprechen an KundInnen

Marketing ist:

  • deine Content-Strategie

  • deine SEO-Maßnahmen

  • deine Werbung & Social Media Präsenz

  • deine Verkaufsförderung & Kommunikation

Und zusammen sind sie:

  • die Grundlage für nachhaltigen Unternehmenserfolg

  • das Zusammenspiel von Authentizität und Sichtbarkeit

  • dein Weg vom Wunsch zur Wirkung

Messbarkeit: Marketing liebt Zahlen – Branding liebt Wirkung

Ein häufiger Denkfehler: „Wenn ich es nicht messen kann, bringt es nichts.“ Marketing lässt sich oft in KPIs pressen: Klicks, Leads, Conversion Rates. Branding hingegen entfaltet seine Kraft eher subtil. Man kann Markenliebe nicht in Google Analytics anzeigen, aber man merkt, wenn sie fehlt.

Was du messen kannst (Marketing):

  • Öffnungsraten von Mails

  • Reichweiten in Social Media

  • Verkaufszahlen & Lead-Qualität

Was du fühlen kannst (Branding):

  • Kundenzufriedenheit & -bindung

  • Wiedererkennungswert deiner Marke

  • emotionale Verbindung deiner Community zu dir

Und ja: Auch Branding wird durch Dinge wie Rezensionen, Weiterempfehlungen oder Markenstudien zunehmend greifbar und evaluierbar.


Branding ist dein Warum – Marketing dein Wie

Wenn du ein Business führst, das mit Bewusstsein, Haltung und echter Veränderungsfreude auf den Markt geht, brauchst du beides: ein starkes Branding und ein passendes Marketing. Das eine ohne das andere ist wie ein Bio-Apfel ohne Geschmack oder ein Megaphon ohne Inhalt. 2bu design hilft dir genau an dieser Schnittstelle: Wir denken strategisch, gestalten ehrlich und kommunizieren menschlich, damit dein Business wirkt, ohne marktschreierisch zu sein.


Du willst deine Marke von innen heraus stärken? Oder dein Marketing endlich mit Sinn füllen? Dann lass uns sprechen.